Freitag und Samstag dieses (verlängerten) Wochenendes konnten mit frühherbstlichem Sonnenwetter punkten. Zwar war die Sicht bereits am Feiertag mit etwa 10 Kilometern alles andere als gut, fliegerisch ließen sich die vereinzelt vorhandenen Thermikansätze dennoch gut nutzen. Die vorangehenden Wochentage präsentierten sich insbesondere in der Früh noch mit starkem Bodennebel, von diesem fehlte am Freitag aber praktisch jede Spur, sodass um 11 Uhr mit dem Flugbetrieb begonnen wurde und der Flugtag gegen 19 Uhr endete. Ähnliches galt auch für den Samstag, welcher aus wettertechnischer Sicht aber der bessere der beiden Wochenendtage werden sollte.

Am Sonntag präsentierte sich morgens das gleiche Bild wie an den beiden vorherigen Tagen, lediglich die niedrige Bewölkung hielt sich etwas hartnäckiger. Nachdem diese verschwunden war, ging es mit Basishöhen von anfangs 300 Meter bis etwa 600 Meter am Ende des Tages in die Luft. Gegen Mittag breiteten sich die wenigen, Cumulus-ähnlichen Wolken allerdings zunehmend aus, sodass der Himmel bis auf wenige Ausnahmen praktisch komplett bewölkt war. Mit niedriger Flächenbelastung war es dennoch möglich, die Thermikansäte auszunutzen und -auszukurbeln: Mit anfangs einem Viertel Meter Steigen ging es meist bis auf 350 Meter, um dann auf einen anderen Aufwind “umzusteigen” und diesen (zusammen mit ausgesprochen offensiv fliegendem “Federvieh”) bis auf knapp 500 Meter auszukurbeln. Mit immerhin einem Meter pro Sekunde ging das auch vergleichsweise flott.

Insbesondere gegen Nachmittag wurde der Himmel dann zunehmend dunkler. Die (Schul-)mannschaft ließ sich davon dennoch nicht abschrecken – und so absolvierte Thomas bei leichtem Südwind seinen ersten Start im Schulungs-Einsitzer, dem Jeans Astir (D-7512). Nach einem tadellosen Flugzeugschlepp folgte leider bereits nach 13 Minuten die Landung, die aber mindestens genau so gut absolviert wurde. Gegen 18:30 Uhr wurde der herbstliche Flugtag dann schließlich erfolgreich beendet. Ein Dank ergeht – wie an allen anderen Flugtagen auch – an die Winden- und Turmbesatzung.

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